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Hier einige Schülerstimmen der drei dritten Klassen:

"Ich fand dieses Mädchen wirklich nett, überhaupt wie sie von ihrem Leben erzählt hat und auch wie fröhlich sie war in der Zeit, in der sie mit uns war. Sie hat ohne Probleme über sich geredet und das finde ich gut."

"Nadia ist sehr jung und hat schon drei dicke Bücher geschrieben."

"Ich werde mich immer an ihr Lächeln erinnern und nie vergessen, wie lebendig sie ihre Bücher vorgestellt hat."

"Mir hat gefallen, dass sie richtig Spaß hatte, uns ihre Bücher zu präsentieren."

"Sie hat so locker und witzig gesprochen, dass man Lust hatte ihr zuzuhören."

"Das Buch zieht einen in die Geschichte und öffnet dem Leser das Tor der Fantasie."

"Was ich auch toll finde ist, dass sie die Cover selbst gestaltet, das macht das Buch noch persönlicher."

"Es ist toll, wenn sich junge Leute mit anderen Dingen beschäftigen als mit einem Handy."

"Ich wusste nicht, dass es so teuer ist, ein Buch zu veröffentlichen!"

"Sie hatte sehr viel Mut, ihre Träume zu erfüllen."

"Ich fand schön, dass sie uns die Botschaft übermitteln wollte, dass man nie aufgeben soll."

"Es ist interessant, dass sie Bücher schreibt, obwohl sie für die Schule lernen muss und Hausaufgaben machen muss."

"Trotz ihrer Lese-Rechtschreibschwäche schreibt sie Bücher. Das zeigt, dass man alles schaffen kann, wenn man es will!"

"Sie hat uns erzählt, dass man nicht unbedingt der/die Beste in Deutsch sein muss, um ein Buch zu schreiben."

"Ein Mädchen, das jahrelang nichts gelesen hat, ist eine Autorin geworden. Jeder kann sich ändern."

"Ich habe mir das Buch am nächsten Tag gekauft."

Autorenlesung mit Nadja Unterfrauner

Am Donnerstag, den 5. Dezember 2019 fand in der Bibliothek Haslach für unsere drei dritten Klassen die Autorenbegegnung mit Nadia Unterfrauner  statt.

Für die Vorbereitung auf die Lesung erhielten die SchülerInnen ein Informationsblatt zur Autorin und als Leseprobe die ersten vier Seiten ihres Romans „The Misty Dawn – Eye of Beyond“. Die SchülerInnen waren beeindruckt von ihrem jungen Alter, dass sie eine Südtiroler Oberschülerin ist und schon drei Bücher geschrieben hat.
Sie staunten über den Anfang des Romans, der gleich die Stimmung wiederzugeben vermag und reichlich spannende Momente enthält. Darin kommt ein Junge vor, der sich selbst die Schuld am Tod seiner Schwester gibt. Eine Schülerin erzählte daraufhin in der Klasse ein persönliches Erlebnis mit ihrer Katze, die vom Balkon stürzte und starb. Obwohl dieses Erlebnis schon mehrere Jahre zurückliegt, konnte die Schülerin ihre Tränen nicht zurückhalten.
Abschließend bereiteten die SchülerInnen Fragen vor, die sich sowohl auf die Autorin selbst, als auch auf ihr Schreiben und den Roman bezogen.

Am 05. Dezember schließlich war alles für die Lesung vorbereitet: Die Stühle waren aufgestellt, der Tisch für die Autorin mit ihrem Buch aus unserer Bibliothek bereit.

Als die SchülerInnen die Bibliothek betraten, wurden sie von der Autorin bereits erwartet.
Gleich zu Beginn stellte sich Frau Unterfrauner locker vor. Sie hat von ihrer Lesebiographie erzählt, wie sie zum Schreiben gekommen ist, den Schreibprozess und von den Mühen, eine fertige Geschichte in Druck zu bringen und zu veröffentlichen.
Es folgte die Lesung zum Übergang von der realen zur fantastischen Welt. 

Nach ungefähr einer halben Stunde bot Frau Unterfrauner den SchülerInnen an, Fragen an sie zu stellen. Dieses Angebot nahmen mehrere SchülerInnen gleich wahr. So verriet die Autorin den Anwesenden, dass Deutsch nicht ihr Lieblingsfach sei, sie viele Seiten des Buches während des Unterrichts geschrieben und sie eine Lese-, Rechtschreibschwäche habe.
Mehr als der sprachliche Aspekt interessiere sie beim Schreiben der psychologische Aspekt, wie Menschen reagierten und warum sie sich in bestimmte Richtungen entwickelten. Besonders beschäftigt sich Nadja Unterfrauner mit den negativen Seiten von Menschen.
Sie gab auch Auskunft über die Reaktionen ihrer Familie und ihrer MitschülerInnen, als diese erfuhren, dass sie ein Buch geschrieben hatte. Dies hielt sie nämlich auch dann noch geheim, als sie bereits einen Verlag kontaktiert hatte. 

Zum Abschluss signierte Frau Unterfrauner das Buch, das wir von ihr in der Bibliothek haben. Ein Schüler hatte sein persönliches Exemplar mitgebracht, das sie natürlich ebenfalls signierte.

Gleich mehrere SchülerInnen wollten sofort mit der Lektüre des Buches beginnen und dieses gleich ausleihen. Einem Schüler gelang es, das begehrte Buch auszuleihen. Die anderen müssen sich noch etwas gedulden...

 

 

Autorenlesung im Herbst

Judith Le Huray  (10.10.2019)

Zum ersten Mal durften die Klassen 5A und 5B der Grundschule Pestalozzi einer echten Autorin begegnen. Umso spannender war der Moment, als die Autorin Judith Le Huray aufgrund des Bozner Verkehrschaos‘ mit etwas Verspätung die SchülerInnen schwungvoll begrüßte und gleich aus dem Buch „…Und jetzt sehen mich alle!“ vorzulesen begann. Sie schaffte es mit dem Thema Cybermobbing die Schüler sogleich zu fesseln und verstand es dadurch gleich ins Gespräch mit ihnen zu kommen. Danach lockerte sie gekonnt mit einer spontanen Hip-Hop-Tanzeinlage, bei der auch die Schüler mitmachen durften (egal ob als Tänzer oder Backgroundrhythmiker,) auf und hatte hinterher wieder konzentrierte Zuhörer für ihr zweites Buch „Wir kriegen das hin“. Abschließend verschaffte sie kurz mit passenden Sätzen einen Überblick über weitere ihrer Bücher für die Altersstufe, beantwortete die vielen Fragen der Kinder und verteilte signierte Lesezeichen. Die SchülerInnen bedankten sich bei der Autorin mit persönlichen Worten und selbst gestalteten Bildern. Laut Schüleraussagen eine „coole“ Stunde und ein Blick in das Bibliotheksprogramm, in dem alle Bücher Le Hurays als “entliehen“ aufscheinen, spricht wohl Bände.

 

 

Gabi Kreslehner   (11.10.2019)

Ein ideales Geschenkbuch für verschiedene Anlässe ist Gabi Kreslehners erstes Bilderbuch „Duhuu? Hast du mich lieb?“. Und genau dieses Bilderbuch hat die österreichische Autorin der ersten und zweiten Klasse der Grundschule A. Langer in Bozen mitgebracht. Allerdings war das Buch in einer Kiste versteckt, deren Außenwände mit Zeichnungen aus dem Bilderbuch geschmückt waren und verschiedene menschliche Stimmungen und Gefühle darstellten. Nach einem gemeinsamen Gespräch darüber wurde die Kiste geöffnet und es kamen eine Drehorgel, ein Triangel und das Bilderbuch zum Vorschein.
Gabi Kreslehner las vor, zwei Kinder durften mit Drehorgel und Triangel die Lesung musikalisch untermalen. Das Frage-Antwort-Spiel im Buch und das auf die Frage stets folgende sichere und ruhige „JA“ machte den Kindern Spaß und konnte sie faszinieren. Danach durften die Kinder selbst kreativ werden und für jemanden, den sie liebhaben, eine Zeichnung fertigen oder ein kurzes Gedicht schreiben.

Wir bedanken uns herzlich beim Amt für Bibliotheken und Lesen für diese Autorenbegegnungen.

 

 

Autorenlesungen im Frühling

 

Autorenlesung Sonja Kaiblinger

Egger Lienz 12.04.2019

 

Der Autorenlesung mit Sonja Kaiblinger in der MS Egger Lienz wurde entgegengefiebert. Die Bibliotheksleiterin Yvonne Frenademez freute sich in ihrer Begrüßung, dass nach einer langen Durststrecke wieder eine Autorenlesung in der Schule stattfand und weckte die Neugierde auf eine kurzweilige Stunde mit der Wiener Autorin.

Frau Kaiblinger gab zuerst einen kurzen Überblick über ihre erschienenen Bücher und entschied sich dann, dem Publikum aus dem ersten Band der Scary Harry-Reihe vorzulesen und passende Zeichnungen aus dem Buch zu präsentieren.

Die Geschichte des elfjährigen Otto und seiner sprechenden Fledermaus, die die Bekanntschaft mit Harold, genannt Scary Harry, einem echten Sensenmann, machen, zog die 35 SchülerInnen der ersten Klassen sofort in ihren Bann. Der Knochenmann ist nämlich nicht gruselig, sondern überaus sympathisch und hilft Otto sogar seine verschwundenen Hausgeister zu suchen.

Die humorvolle und kreative Geschichte kam gut an und Sonja Kaiblingers Art, auf die SchülerInnen einzugehen, anschließend all ihre Fragen zu beantworten und jedem persönlich eine Autogrammkarte in die Hand zu drücken, begeisterte alle. Der große Erfolg der Autorenlesung ließ sich auch daran feststellen, dass alle Kaiblinger-Bücher sofort ausgeliehen wurden.

 

Weitere Meinungen zur Autorenlesung gibt es hier.

Autorenlesung Rüdiger Bertram

Aufschnaiter 09.04.2019

Sie war auf jeden Fall etwas Besonderes, die Autorenlesung mit Rüdiger Bertram. Einerseits war sie der Preis für die GewinnerInnen des Wettbewerbs Bookface, der vom Schulbibliotheksdienst ausgeschrieben worden war, andererseits durften diese dabei einen sehr offenen und humorvollen Schriftsteller hautnah erleben und nebenbei vieles über das Schreiben von Büchern erfahren.

Zu Beginn der Lesung staunten die MittelschülerInnen nicht schlecht, als der Autor begann aus dem Bilderbuch „Flo geht aufs Klo“, einer lustigen Reimgeschichte mit Spülsound, vorzulesen. Damit wollte der Autor zeigen, wie wichtig es ist, auf das sich vor ihm befindliche Publikum einzugehen und die Interessen und Bedürfnisse entsprechend wahrzunehmen. So entschied er sich danach nicht aus den von ihm bekannten Coolman-Büchern oder aus „Die Jungs vom S.W.A.P“ vorzulesen, sondern aus seiner neuesten Publikation „Finns fantastische Freunde – Trollangriff und Einhornschinken“. Ideenreich und fantastisch waren die Handlung und die Charaktere, spannend die ausgewählten Textstellen. Rüdiger Bertram verstand es, gekonnt aus dem Buch vorzulesen und mit den SchülerInnen zu interagieren. So schaffte er es danach mit nur wenigen mitgebrachten Requisiten, wie z.B. einer zerdrückten Bierdose, einem Knochen und einem handgeschriebenen Zettel, sich gemeinsam mit den Jugendlichen eine lustige Geschichte auszudenken.

In der Fragerunde stand er Rede und Antwort, er schrieb Autogramme und gratulierte den SchülerInnen für ihre gelungenen Fotos. Wir meinen, die Lesung war durch und durch ein voller Erfolg.